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NIST-Standards für Post-Quanten-Kryptografie: Was festgelegt ist und was es für Sie bedeutet

Seit August 2024 gibt es die ersten finalen Post-Quanten-Standards des NIST. Was sie regeln, warum sie zählen und worauf Sie bei Anbietern achten sollten.

Redaktion QuantiCor SecurityQuantiCor Security GmbH · Darmstadt
NIST-Standards für Post-Quanten-Kryptografie: Was festgelegt ist und was es für Sie bedeutet
Das Wichtigste in KürzeKey takeaways
  • Das US-amerikanische NIST hat im August 2024 die ersten drei finalen Post-Quanten-Standards veröffentlicht.
  • Sie decken Verschlüsselung und digitale Signaturen ab; weitere Verfahren sind in Arbeit.
  • Achten Sie bei Anbietern auf standardisierte Verfahren und auf Krypto-Agilität.

Acht Jahre lang haben Forschende weltweit Verfahren eingereicht, geprüft und angegriffen. Am 13. August 2024 veröffentlichte das US-amerikanische National Institute of Standards and Technology (NIST) die ersten drei finalen Standards für Post-Quanten-Kryptografie. Es war der wichtigste Meilenstein seit Beginn des Wettbewerbs 2016.

Was die Standards regeln

Die drei Standards decken die zwei Grundaufgaben moderner Kryptografie ab:

  • Verschlüsselung: Ein Verfahren, mit dem zwei Seiten einen gemeinsamen geheimen Schlüssel vereinbaren — die Grundlage für jede verschlüsselte Verbindung und jede verschlüsselte Datei.
  • Digitale Signaturen: Zwei Verfahren, mit denen sich nachweisen lässt, dass ein Dokument oder eine Software echt und unverändert ist.

Dass es für Signaturen zwei Verfahren gibt, ist Absicht: Sie beruhen auf unterschiedlichen mathematischen Grundlagen. Sollte eine Grundlage eines Tages Schwächen zeigen, bleibt die andere.

Was danach kam

Im März 2025 hat NIST ein weiteres Verfahren für die Verschlüsselung ausgewählt — als Reserve auf einer anderen mathematischen Basis. Ein weiterer Signaturstandard ist in Arbeit. Die Standardisierung ist also kein Endpunkt, sondern ein laufender Prozess.

Warum ein US-Standard für Europa zählt

NIST-Standards sind weltweit Referenz für Hersteller, Behörden und Prüfstellen. Auch europäische Stellen wie das BSI orientieren sich an den Ergebnissen und ergänzen eigene Empfehlungen, etwa zu hybriden Verfahren, die klassische und neue Kryptografie kombinieren.

Worauf Sie bei Anbietern achten sollten

  1. Standardisierte Verfahren statt Eigenentwicklungen — Kryptografie lebt von öffentlicher Prüfung.
  2. Krypto-Agilität: Lassen sich Verfahren austauschen, ohne die Anwendung neu zu bauen? Mehr dazu in unserem Beitrag zur Krypto-Agilität.
  3. Ende-zu-Ende statt nur Transport: Schützt der Anbieter nur die Verbindung — oder auch die gespeicherten Daten?

PQVault nutzt in allen Modulen NIST-standardisierte Post-Quanten-Verfahren. Für eigene Anwendungen steht das PQVault SDK bereit. Quellen: NIST Post-Quantum Cryptography.

PQVault ist ein Produkt der QuantiCor Security GmbH aus Darmstadt — Spezialist für Post-Quanten-Kryptografie.PQVault is a product of QuantiCor Security GmbH, Darmstadt — specialists in post-quantum cryptography. Mehr über QuantiCor SecurityMore about QuantiCor Security

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